Alle Artikel mit dem Schlagwort: Dead Poets Society

O Captain, my Captain

Ein stammelnder Conan O’Brien. Das sieht man nicht alle Tage. Wie viele Late-Night-Hosts ist O’Brien eloquent und ein Meister der Improvisation. Selbst das eigene Schassen durch NBC auf dem Tonight-Show-Sendeplatz vor fünf Jahren brachte den Entertainer keine Sekunde aus der Fassung. Dann kam der 11. August 2014. Am gestrigen Tage starb Robin Williams in seinem Haus bei Tiburon in Marin County, nördlich von San Francisco. Die Polizei vermutet eine Selbsttötung. O’Brien erfuhr während der Aufzeichnung seiner Montagssendung davon. Und rang nach Worten. So geht es vielen. Facebook und Twitter quellen über von Williams‘ Filmzitaten, „Ruhe in Frieden“-Wünschen und Erinnerungen an einen Schauspieler, der es wie kein zweiter vermochte, auf dem feinen Grat zwischen Komik und Ernsthaftigkeit zu tänzeln, der die Tragik in der komischen Figur fand und die Komik in der tragischen. Williams stand wie wenige seiner Kollegen für eine Unmittelbarkeit der Darstellung, deren Wucht man sich als Zuschauer im dunklen Kinosaal nur schwer entziehen konnte. Wenn man die zahlreichen Beleidsbekundungen und Erinnerungsfetzen in den sozialen Netzwerken liest (der Hollywood Reporter hat hier ein paar …